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Der aktuelle Name des Ortes stammt von der selbigen Benennung,
die der Geologe Von Buch im Jahre 1810 dem Felsen verlieh,
auf dem das Dorf erbaut wurde.
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Im Jahre 1879 wurden in Gabbro etruskisch-romanische
Grabstätten gefunden, die die Vermutungen bestätigen, dass der Ort
eben jenen Ursprungs ist. Versuche der Wiederbevölkerung
dieses Gebietes fanden vor allem nach 1547 statt, nachdem
Cosimo I der Medici dieses Land von der Bezahlung der Zwanzig-Jahres-Steuer
befreite.
Diese Orte waren seinerzeit von Wäldern bedeckt und schwer
zu bebauen. Als es in Gabbro noch keinen öffentlichen
Brunnen gab, gingen die Frauen zum Wasserschöpfen und
zum Wäschewaschen zum Brunnen nach Rialto. Dieser Brunnen
existierte so gut wie sicher schon im 16. Jahrhundert, denn
bereits im Jahre 1609 wurde eine Restaurierung in Auftrag gegeben
und im Jahre 1682 wurden Waschküchen und Tränken
für die Tiere gebaut. Der Weg, der zum Brunnen führt,
ist faszinierend und schlängelt sich durch die Korkeichenbäume
am Rand des Gehölzes entlang. |
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Bevor man den Brunnen erreicht, kommt man an einer Ädikula
mit Ursprung aus dem Jahre 1600 vorbei, die ein Bildnis der
Madonna hütet und, bedeckt durch Zweige, an den unterirdischen
Gängen, in denen sich die Einwohner Gabbros im letzten
Weltkrieg vor den Bombardements in Sicherheit brachten.
Von 1886 lebte in Gabbro der Macchiaiolo-Maler Silvestro
Lega, der sich in seinen Werken oft von der Landschaft dieser
heiteren Gegend inspirieren ließ. Bis heute bewahrt
der Ort den unverfälschten Hauch seiner Geschichte und
die Handelsbetriebe werden noch heute flankiert von traumhaften
Aussichten, der Kultur und der Landschaft der traditionellen
Toskana.
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