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Das Naturreservat „Riserva Naturale“, gelegen
zwischen Hügeln und bestellten Feldern in der Mitte
der toskanischen Landschaft, umfasst die gesamte Oberfläche
eines kleinen Sees, der in den 60er Jahren von der Solvay
Italia als Auffangbecken angelegt wurde, um eventuellen Bränden
im Werk an der Küste entgegenwirken zu können.
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Die Oase Santa Luce, mit über 150 gezählten Arten,
stellt einen wichtigen Rastplatz für die Zugvögel
dar und hat zu jeder Saison seine Protagonisten. Im Winter
bevölkert sich der See mit bunten Enten, wie der Tafelente,
der Stockente und der Pfeifente, während die Kormorane sich mit ausgebreiteten Flügeln auf den Zweigen niederlassen,
um sich in der Sonne trocknen zu lassen.
Im Sommer bevölkert sich der Schilfdickicht mit kleinen
unscheinbaren Vögeln wie dem Seidensänger, dem
Teichrohrsänger und dem
Drosselrohrsänger, während
die typischen „Korb“-Nester der Beutelmeise in
den Rispelsträuchern schaukeln und der bunte Bienenfresser
sich auf der oberen Seite des Sees niederlässt. Am Morgen
ist es einfach dem Turmfalken und dem Mäusebussard auf
Erkundung in den Feldern zu begegnen oder dem Profil der
Rohrweihe, während sie das Schilfdickicht überfliegt;
in der Nacht dagegen treten die Schleiereule, der Steinkauz und andere Nachträuber in Aktion.
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Aber die spektakulärste Jahreszeit bleibt der Frühling:
die blühenden Hügel bieten das Szenario für
die Balztänze des Haubentauchers, der zum Symbol der
Oase geworden ist. Auch die Zugvögel erscheinen auf
dem See und an seinen Ufern, vor allem die Reiher, wie der
Nachtreiher, der Seidenreiher, der Zwergreiher und der Purpurreiher.
Ein Ökosystem, wie das des Sees, bietet einen enormen
Reichtum an Leben und biologischer Vielfalt, wie die eleganten
Libellen, die bunten vielfältigen Schmetterlinge und
die großen Nachtsphinx. Ferner sind auch Reptilien
und Amphibien dauerhafte Gäste.
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