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Diese Orte waren seinerzeit von Wäldern bedeckt und schwer zu bebauen. Als es in Gabbro noch keinen öffentlichen Brunnen gab, gingen die Frauen zum Wasserschöpfen und zum Wäschewaschen zum Brunnen nach Rialto. Dieser Brunnen existierte so gut wie sicher schon im 16. Jahrhundert, denn bereits im Jahre 1609 wurde eine Restaurierung in Auftrag gegeben und im Jahre 1682 wurden Waschküchen und Tränken für die Tiere gebaut. Der Weg, der zum Brunnen führt, ist faszinierend und schlängelt sich durch die Korkeichenbäume am Rand des Gehölzes entlang.
Bevor man den Brunnen erreicht, kommt man an einer Ädikula mit Ursprung aus dem Jahre 1600 vorbei, die ein Bildnis der Madonna hütet und, bedeckt durch Zweige, an den unterirdischen Gängen, in denen sich die Einwohner Gabbros im letzten Weltkrieg vor den Bombardements in Sicherheit brachten.
Von 1886 lebte in Gabbro der Macchiaiolo-Maler Silvestro Lega, der sich in seinen Werken oft von der Landschaft dieser heiteren Gegend inspirieren ließ. Bis heute bewahrt der Ort den unverfälschten Hauch seiner Geschichte und die Handelsbetriebe werden noch heute flankiert von traumhaften Aussichten, der Kultur und der Landschaft der traditionellen Toskana.
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